Irak: Besorgniserregende Entscheide der Schweizer Behörden und Regierung
Sehr geehrte Damen und Herren
Seit 1980 befindet sich der Irak oder Teile des Iraks im Krieg. Von 1990 bis 2003 litt die irakische Zivilbevölkerung unter UN-Sanktionen, die zu den härtesten Sanktionen der jüngeren Geschichte zählen. Das IKRK berichtete im April 2007, dass die täglichen Schiessereien, Bombenattentate, Entführungen, Massaker und Militäraktionen seit 2003 die irakische Zivilbevölkerung zum Ziel haben. Mehr als zwei Millionen Iraker leben heute als Flüchtlinge in Nachbarstaaten, vor allem in Syrien und Jordanien. Fast zwei Millionen Iraker sind intern Vertriebene.
Am Freitag, den 22. August hat Ischtar mit Vertretern anderer irakischer Organisationen in der Schweiz Vertreter der irakischen Delegation in der irakischen Botschaft getroffen. Bei diesem Treffen wurden unter anderen folgende Punkte besprochen: die im Mai 2007 angekündigte Wegweisung von abgewiesenen Asylsuchenden aus der Schweiz; die Evaluation der Amtszeit des irakischen Botschafters in der Schweiz; die aktuelle Lage im Irak; die Aktivitäten der irakischen ParlamentarierInnen für die Zukunft des Iraks sowie die politische Zusammenarbeit zwischen dem Irak und der Schweiz.
Links:
Infos zum Besuch der hochrangige irakische Delegation in der Schweiz vom 22. August 2008
www.admin.ch/aktuell/00089/index.html?lang=de&msg-id=20824
Infos zu Änderungen der Wegweisungspraxis vom 3. Mai 2007 www.bfm.admin.ch/bfm/de/home/dokumentation/medienmitteilungen/2007/2007-05-03.html






