Angebote

Name und Sitz

Unter dem Namen „Ischtar“ Lehr- und Beratungsstelle, besteht ein gemeinnütziger Verein im Sinne von Art. 60 ff ZGB mit Sitz in Buchs. Der Verein ist politisch und konfessionell neutral, er verfolgt keine kommerziellen Interessen


Projekte

1.Sprache

Die Sprache ist die wichtigste Quelle, die Einwanderer benötigen, um sich gegenüber dem Gastland vorzustellen. Gleichzeitig werden sie als Kommunikationsmittel, mit der man neue Einwohner und Kulturen kennenlernt.
Angesichts der Bedeutung dieser Tätigkeit, hat der Ischtar beschlossen, den Unterricht der deutschen Sprache auf drei Ebenenzu organisieren.
Die erste Ebene wird für Analphabeten Einwanderern zur Verfügung gestellt.
Deutsch für Anfängerinnen
Deutsch für Fortgeschrittene I
Teilnahme: Jeder, der sich für den jeweiligen Kurs interessiert. Frauen werden besonders berücksichtigt.

2. Frauen Gruppe

Die Diskussionsrunde der Frauen wurde von Iman Al Sharifi gegründet und wird auch von ihr geleitet. Die Frauen treffen sich jeweils am Mittwoch von 14.30 bis 16.30 Uhr im Gemeinschaftszentrum Telli.
Sie tauschen sich über Sorgen und Fragen im Zusammenhang mit Ihrem Leben in der Schweiz aus, geben einander Informationen weiter und suchen zusammen Lösungen für die individuellen Probleme.
Unter der Leitung von Iman Al Sharifi erlernen die Frauen das deutsche Alphabet und erste deutsche Wörter.


3. Konzept Elternweiterbildung

Familie ist für viele der beständige und verlässliche Ort, der sich mit positiven Assoziationen wie Heimat, Intimität, Glück, Liebe und Lebenssinn verbindet. Familie sichert die wechselseitige Sorge, Verantwortung und Pflege zwischen den Generationen.

Aber Familienleben ist kein Kinderspiel, besonders wenn schwierige Lebensumstände zu bewältigen sind. Der Verlust der Heimat und damit der vertrauen Kultur und des bekannten Wertesystems wiegt schwer. In vielen Familien führt das Leben innerhalb eines etwas anders gelagerten Wertesystems zu neuen Situationen und auch zu Konflikten, die zu lösen eine grosse Herausforderung bedeuten.
Dabei spielt die Auseinandersetzung über unterschiedliche Erziehung von Mädchen und Jungen eine Rolle. Auch eine verschiedene Sicht der Grenzen, welche Verhaltensweisen in der Öffentlichkeit zulässig sind und was in den privaten Bereich gehört, sind Zündstoff.

Dazu kommen die Themen, die auch die einheimischen Eltern beschäftigen: Die Kinder erleben Gewalt an der Schule, sie kommen in Kontakt mit Drogen und sie sind mit einer Flut neuer und alter Medien konfrontiert, deren Inhalt nicht selten bedenklich ist.
Die Eltern fragen sich, wie sie mit ihrem Kind sprechen sollen, wenn sein Freund in der Freizeit im Computerspiel versinkt.
Sie beobachten bei ihrer Jugend eine überhitzte Stimmung im Umgang mit dem anderen Geschlecht und dem eigenen Körper.

Deshalb suchen auch viele ausländische Familien Dienste und Einrichtungen, die sie in ihren vielfältigen Aufgaben unterstützen. Hier setzt die Elternweiterbildung an.
Anhand konkreter Beispiele werden Themen besprochen, die im Erziehungsalltag von Bedeutung sind. Dabei kommen neben allgemeineren Themen, wie Geschwisterrivalität, Entmutigung und Kooperation auch spezifischere Themen, wie Familienkonflikte insbesondere aufgrund kultureller Unterschiede zur Sprache. Neben einer allgemeinen Einführung wird natürlich auch der Austausch im Gespräch unter den Kursteilnehmerinnen gesucht.

Ziele

Kennenlernen von westlichen Werten
Drogenprävention
Gewaltprävention
Friedliches Zusammenleben in Familie und Gesellschaft
Anerkennen von gegenseitigen Rechten und Pflichten
Gleichwertiges Zusammenleben der Kulturen

Durchführung

Dauer: 6 Monate

Einmal wöchentlich für Frauen

Alle 2 Monate findet für Frauen und Männer ein Impulsreferat mit auswärtigen Referenten statt.