Ischtar

Pergamon_Museum_Berlin_2007112

Ischtar 

Zentrum für Schulung und Beratung

Ziel und Zweck des Vereins ist die Schulung und Beratung von arabischen und kurdischen Migrantinnen und Migranten, und dies insbesondere durch individuelle Betreuung und Begleitung. Das Schwergewicht liegt in der  Begleitung und Beratung dieser Menschen in sozialen, erzieherischen, gesundheitlichen, juristischen sowie schulischen Bereichen.

Ischtar bietet Integrations- und Einbürgerungskurse, Sprachkurse sowie Kurse in Kulturtechniken an. Wir halten Weiterbildungsseminare ab, organisieren Ausstellungen und Vorträge und führen eine Schulungs- und Beratungsstelle. Die Anliegen der Frauen liegen uns ganz besonders am Herzen.

 

Ištar (Ischtar, dIM, akkadisch MUŠ, Ištar) war eine mesopotamische Planetengöttin und war unter anderem auch als Göttin des sexuellen Begehrens und des Krieges bekannt. Sie verkörperte den Planeten Venus und war die Tochter Sins und Schwester von Šamaš. Dietz-Otto Edzard hält sie für die hervorragendste, aber „wegen ihrer vielfältigen und vielschichtigen Gestalt am schwierigsten zu erfassende Göttin des sumerischen und akkadischen Pantheons“[1]. Für Rivkah Harris verkörpert Ištar zwei Quellen potentieller Unordnung und von Gewalt: Sex und Krieg. Claus Wilcke führt den akkadischen Namen Ištar auf den gemeinsemitischen Namen ʻAṯtar zurück.[3] Die namentliche Pluralform ištaratu bezeichnete den Begriff der Weiblichkeit.

Ištar war die wichtigste babylonische Göttin. Sie wurde sowohl als Morgen- als auch als Abendstern verehrt. Ištar in männlicher und weiblicher Form auftreten[4]. Ihr Symboltier ist der Löwe, und eines ihrer Ephiteta ist labbatu, Löwin[5]. Ein weiteres mit Ištar assoziiertes Tier ist der Schakal, Eine Hymne verkündet: „Ein Schakal auf Lämmerjagd bist du!“[6]. Ihre göttlichen Dienerinnen waren Ninatta, Kulitta, Sintal-irti und [H]amrazunna, ihre „letzten“ Dienerinnen Ali, Halzari, Taruwi und Šinanda-dukarni. štars Symbol ist der achtzackige Stern, sie wird oft auf einem Löwen stehend abgebildet. Als Kriegsgöttin wird sie bärtig dargestellt, oft mit einem Sichelschwert in der Hand, als Göttin des sexuellen Begehrens hält sie ihr Gewand hoch („seilspringende Göttin“) oder umfasst mit den Händen die Brüste. Ein unfertiges neubabylonisches Kalksteinrelief zeigt Ištar auf einem Löwen.[8] Sie trägt ein Sichelschwert in der einen Hand, Ring und Stab als Königssymbol in der anderen und hat eine hohe zylindrische Mütze auf dem Haupt.

Auch in Assyrien war Ištar als Ištar-Aššuritu eine der wichtigsten Göttinnen. Sie galt als Gründerin von Ninive und Gattin von Aššur. Bereits in altassyrischer Zeit hatte Ištar einen wichtigen Tempel in Aššur.[